Mein Angebot
Aktuelle Produktion: „Ein Stück Leben, eben“
REGIE: Franco Melis Text: Mieke Stoffelen



Zuschauerstimmen:
„das ist ja wie ein Film“ René S. | „nicht leicht und doch, lebensbejahend“ Gunther R. | „Ich habe vieles wiedererkannt“ Ingeborg B.
Ria, Jhg. 1939 berichtet aus ihrem Leben auf dem Land. Erinnerungen aus verschiedenen Abschnitten ihres Lebens werden lebendig. Die erste Reise nach Frankreich z.B. Sie erzählt vom Feiern, vom Lieben, von Abschied und Verlusten. Manchmal zusammengehalten durch einen Hauch Weisheit.
Conteur mimeur, der erzählende Mime:
Es ist die Schauspielerin vor mir, die mich fasziniert. Wie sie mit nichts, mit wenigen Requisiten, ihren und ihre Stimme beherrschend, den Zuschauer befähigt die Bilder in sich entstehen zu lassen, ihn somit fordert. Wie ein Fächer öffnen sich die Geschichten eines Lebens. Das Erlebnis gemeinsam durch das Erzählte zu reisen lässt eine Verbindung entstehen, ein Band zwischen Zuschauer und Akteurin.

Ein Text von Hartmunt Buchholz zum Stück:
"Ria hat viele Namen
Ria, Jahrgang 1939, erzählt aus ihrem Leben. Vergegenwärtigt, erinnert, erzählt. Von Paul und Bruno, von deutscher Nachkriegszeit, vom Leben auf dem Lande, vom Alltag im Dorf. Von kleinen Fluchten, von pochenden Sehnsüchten, verschütteten Träumen, würgendem Kummer – und vom blühenden Kirschbaum hinter dem Haus.
Ria hat viele Namen – und eine geräumige Biografie, eine multiple Identität. Ein Reigen aus Lebensentwürfen, ein Panorama der Möglichkeiten, Biografie im Plural. Mieke Stoffelen hat mit „Ein Stück Leben, eben“ ein Solo-Theaterstück geschrieben und auf die Bühne gebracht, das weibliche Identität im deutschen Nachkrieg als Lektionen in Demut präsentiert. Ein Reigen aus Dienen und Verzicht, aus Selbstverleugnung und Aufruhr. Als wär’s ein Film von Fassbinder, - harte und weiche Schnitte, Zooms und Totalen. Angst essen Seele auf.



Zwei schwarze Paravents als Bühnenbild, ein paar beredte Requisiten, ein paar punktgenau eingespielte Chansons zum Akkordeon – das muss genügen. Und es genügt auch!
Mieke Stoffelens „Stück Leben“ zeigt Scherben möglicher Biografien, Fragmente weiblicher Existenz, Identität als Kaleidoskop – und Leben als Stück-Werk. Inseln flüchtigen Glücks, Hochfliegendes, Niederschmetterndes. Und auch dies: ein Lehrstück über das Unvergangene der Vergangenheit. „Ein Stück Leben“ – Mosaik aus Entwürfen, Biografie als Suchbild. So traurig, so heiter; so fern, so nah." Hartmut Buchholz

Ein Gespräch
Im Anschluss höre ich Ihnen gerne zu, dass gehört mit zu meinem Angebot. Was für Geschichten haben Sie erlebt?
„Gefördert durch ein Künstlerstipendium im Rahmen der NRW-Corona-Hilfen“
Mein Angebot
„Flieg Hilde Flieg“ von Jörg Stanko
Ein 10- minütiges Kinderstück zum Thema Tod. Manchmal tut es mehr als gut über ein Tabu Thema zu reden und zu lachen.
„Wo ist Tante Hilde jetzt?“ fragt Lilly ihre Familie und Freunde. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu einem Gespräch.

Straßentheater:
Baum und Elfe www.kleinkunst-micha.de | Die Elfe hat ihren Freund den Baum aus dem Wald mitgebracht Ein Walk Act, der Groß und Klein begeistert.



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